AKTUELLES

 

Neues Liederbuch "FreiTöne"

Kirchentagsklassiker und neue Lieder für Kirchentag und Reformationsjubiläum

Anlässlich des Reformationsjubiläums geben die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutsche Evangelische Kirchentag erstmals gemeinsam ein Liederbuch heraus. 202 Lieder umfasst das in einer Auflage von 265.000 Exemplaren gedruckte Liederbuch „freiTöne“, das einen Bogen aus der Zeit der Reformation bis in die Gegenwart spannt.„freiTöne“ enthält Lieder aus der Feder Martin Luthers, aus dem Evangelischen Gesangbuch, viele Kirchentagsklassiker und mehrsprachige Lieder aus der internationalen Ökumene. Neu sind mehr als 40 Lieder – darunter die zwölf prämierten Lieder des Liedwettbewerbs von EKD und Kirchentag zum Reformationsjubiläum und 30 Lieder aus der Liederwerkstatt des Kirchentages.Kirchentagspastor Arnd Schomerus betont: „Lieder wecken Gefühle, stärken den Glauben und die Gemeinschaft. In der Liederwerkstatt haben wir gemeinschaftlich die Kirchentagslosung ‚Du siehst mich‘ (1. Mose 16,13) in Ton und Text übersetzt. Es freut mich sehr, dass dieses Mal mehr Tagzeitengebete in das Liederbuch aufgenommen wurden und wir Formate wie die ‚Andacht unterwegs‘ anbieten. Mit den ‚freiTönen‘ können wir beschwingt in das Reformationsjubiläum starten!“„Das Singen von Liedern ist den Protestanten seit der Reformationszeit eine Herzensangelegenheit. Anlässlich der Feier des Reformationsjubiläums wollen wir altes und neues Liedgut gemeinsam pflegen. Der Wettbewerb für das Liederbuch ist auf große Resonanz gestoßen und die Auswahl der Lieder ist uns am Ende nicht leicht gefallen. Ich danke allen, die zur Entstehung der ‚freiTöne‘ beigetragen haben“, so Stephan Goldschmidt, Oberkirchenrat und Referent für Gottesdienste und Kirchenmusik bei der EKD.Das Liederbuch „freiTöne“ ist im KirchentagsShop erhältlich.
https://www.kirchentag.de/kirchentagsshop.html#product/83171.1

Ab dem 22. September verschicken die Landeskirchenämter bis zu drei Exemplare an jede evangelische Gemeinde in Deutschland.

Staffelstabübergabe im Landesausschuss Westfalen des Deutschen Evangelischen Kirchentages

Manfred W. Schwarz übergibt den Vorsitz an Hans-Werner Ludwig
Der Landesausschuss Westfalen des Deutschen Evangelischen Kirchentages hat einen neuen Vorsitzenden und einen neuen Vorstand.

(Schwerte, 26.09.2016) Hans-Werner Ludwig wurde als neuer Vorsitzender gewählt. Er ist leitender Jugendreferent des Kirchenkreises Hattingen-Witten und seit mehr als 25 Jahren im Landesausschuss und beim Kirchentag aktiv. „Mit dem Kirchentag 2019 in Dortmund haben wir eine große Aufgabe vor uns. Ich freue mich, dass ich meine langjährigen Erfahrungen an dieser Stelle einbringen kann und wir gemeinsam mit der Landeskirche und der Geschäftsstelle des Kirchentags einen in vielerlei Hinsicht nachhaltigen Kirchentag in Dortmund gestalten werden.“
Manfred W. Schwarz hat nach 18 Jahren sein Amt als Vorsitzender des Landesausschusses niedergelegt. Der Landesausschuss und die Landeskirche dankten Manfred W. Schwarz für sein einzigartiges und prägendes Engagement für den Kirchentag. So ist es maßgeblich ihm zu verdanken, dass 2019 der Kirchentag in Dortmund stattfinden wird. Manfred W. Schwarz sagte zu seiner Verabschiedung „Prägend war und ist für mich, wie beim Kirchentag Gemeinschaft erlebt und gelebt wurde und dabei auch zu erfahren, wie Kirche und Gesellschaft sozialer, menschlicher und friedlicher gestaltet werden können. Gerade in der heutigen Zeit, in der Gesellschaft sich spaltet, ist dieses Erleben von Gemeinschaft und Gemeinsinn notwendiger denn je. Ich wünsche mir, dass es uns gelingt beim Kirchentag in Berlin 2017 und Dortmund 2019 ein Signal für mehr Gemeinschaft in der Gesellschaft zu setzen. Gerade Dortmund kann hier viel einbringen. “
Zudem wurde ein neuer Vorstand des Landesausschusses gewählt. Ihm gehören an Anja Hillebrand, Regionalleitung Bethel-Süd, Ernst Pallmann, Pfarrer Bad Oeynhausen, und Nicole Richter, Leiterin des Frauenreferates am Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW.

Wer sich rassistisch äußert, wird nicht eingeladen

Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit hatten nie einen Platz auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag und werden auch in Zukunft keinen haben. Das hat das Präsidium der evangelischen Laienbewegung in einem Beschluss am Samstag, 17. September 2016, bei seiner Sitzung in Berlin bekräftigt.

Zugleich stellte das höchste Kirchentagsgremium fest, dass Vortragende nicht nach Parteizugehörigkeit eingeladen werden. Entscheidend für die Einladung sei die fachliche Kompetenz, so der Beschluss. Besprochen wurde das Thema angesichts der gegenwärtigen gesamtgesellschaftlichen Diskussionen über das Thema Rechtspopulismus.

Das Programm eines Deutschen Evangelischen Kirchentages gestalten über 50 sogenannte Projektleitungen, ehrenamtliche Gremien mit zwölf bis 20 Expertinnen und Experten aus Theorie und Praxis eines Fachgebietes. Das Präsidium des Kirchentages gibt die thematische Ausrichtung der Veranstaltungen vor, die Projektleitungen entscheiden über deren konkrete Ausgestaltung und über die Einladung von Referentinnen und Referenten.

Zu den Schwerpunktthemen des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Berlin und Wittenberg 2017 zählen Flucht und Migration, Demokratie und Frieden, Interreligiöser Dialog, Reformation und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Eine vollständige Übersicht über die Themen finden Sie im Internet unter kirchentag.de/themen.

Der vollständige Wortlaut des Beschlusses:

Der Deutsche Evangelische Kirchentag versteht sich als ein offenes Forum für faire Debatten über aktuelle Themen in Kirche und Gesellschaft. Angesichts der gegenwärtigen Diskussion über den Umgang mit Rechtspopulismus bekräftigt der Kirchentag seine Haltung: Es wird niemand wegen seines Parteibuches ein- oder ausgeladen.

  1. Vortragende auf Kirchentagspodien werden aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz eingeladen.
  2. Nicht eingeladen wird, wer sich rassistisch äußert.
  3. Gleichermaßen nicht eingeladen werden Personen, die Äußerungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit verbreiten, unabhängig davon, ob dies in offiziellen Statements oder in sozialen Medien und Netzwerken geschieht.

Ab sofort für Berlin und Wittenberg anmelden

Wir erwarten 140.000 Menschen zum Kirchentag - seien Sie dabei!

Das Warten hat ein Ende: Jetzt können Sie sich für den 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin und Wittenberg anmelden. Am einfachsten geht das direkt auf unserer Webseite - hier können Sie so viele Personen anmelden, wie Sie möchten.
https://www.kirchentag.de/teilnehmen/informationen_zur_anmeldung.html

Der Kartenpreis ist mit 98 Euro (ermäßigt 54 Euro, Familien 158 Euro) gleich geblieben. Für 112 Euro (ermäßigt 64 Euro, Familien 183 Euro) können Sie mit Ihrer Karte auch die Weltausstellung Reformation, das Panorama "Luther 1517" und die Ausstellung "Luther und die Avantgarde" in Wittenberg besuchen. Und für besonders ambitionierte Teilnehmende haben wir die "10-Städte-Karte" geschaffen, mit denen Sie auch bei allen "Kirchentage auf dem Weg" Einlass erhalten. Eine Übersicht über alle Karten und Konditionen finden Sie unter https://www.kirchentag.de/teilnehmen/karten_und_preise.html

Marit Günther wird Beauftragte für Dortmunder Kirchentag 2019

Pfarrerin Marit Günther wird Beauftragte der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) für den 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) 2019 in Dortmund. Die 39-jährige Theologin wurde vom Landeskirchenamt in dieses Amt berufen, das sie am 1. September 2016 antreten wird. 

Als Bindeglied zwischen der 2019 gastgebenden westfälischen Landeskirche und dem Deutschen Evangelischen Kirchentag wird Marit Günther in den kommenden zehn Monaten zunächst die DEKT-Geschäftsstelle in Berlin bei der Vorbereitung und Durchführung des 36. Kirchentages im Mai 2017 in Berlin-Wittenberg unterstützen. Anschließend wird sie von Dortmund aus mit einem Team für die westfälischen Programm-Anteile, die Präsentation der Landeskirche auf dem Kirchentag in Dortmund, die Planung und Koordinierung von Themen und Projekten, die Quartierskampagne sowie die kommunikative Vernetzung mit regionalen Akteuren in Stadt, Land und Kirche verantwortlich sein.

Marit Günther, Jahrgang 1976, studierte Evangelische Theologie in Bielefeld-Bethel, Bonn, Oslo und Heidelberg sowie Kunstgeschichte in Bonn. Noch vor Beginn ihres Gemeindevikariates in der Emmaus-Kirchengemeinde in Recklinghausen-Sunderwich absolvierte die gebürtige Bielefelderin den Aufbaustudiengang Diakoniewissenschaft in Heidelberg. Umfassende Kenntnisse rund um den Deutschen Evangelischen Kirchentag erwarb die Theologin bereits 2007 in ihrem Sondervikariat beim 31. DEKT in Köln. Nach dem Zweiten Theologischen Examen arbeitete Marit Günther zunächst als Synodalvikarin des damaligen Dortmunder Superintendenten Klaus Wortmann sowie als Pfarrerin im Evangelischen Kulturbüro RUHR.2010. Seit 2010 ist sie Pfarrerin der Georgs-Kirchengemeinde Dortmund. Im Evangelischen Kirchenkreis Dortmund trägt sie außerdem als Scriba Mitverantwortung im Leitungsgremium.

http://www.evangelisch-in-westfalen.de

Jetzt zur Mitwirkung bewerben!

Ohne seine Mitwirkenden wäre der Kirchentag nur halb so gut. Fast die Hälfte aller Teilnehmenden wirkt auch am Programm mit. Fast die Hälfte aller Veranstaltungen wird von Menschen gestaltet, die sich zur Mitwirkung beworben haben.
Dieser Kirchentag wird ein ganz besonderer. Im 500. Jahr der Reformation erwarten wir 140.000 Menschen in Berlin und noch einmal mehr beim großen Festgottesdienst in Wittenberg am Sonntag. Lassen Sie sich von der Losung "Du siehst mich" (1. Mose 16,13) inspirieren. Wie kann man sie praktisch umsetzen - für Kinder oder Jugendliche, im Gottesdienst, musikalisch oder künstlerisch oder auf dem Markt der Möglichkeiten? Unter kirchentag.de/mitwirken können Sie Ihren Mitwirkungsbereich auswählen und sich ab sofort bewerben und anmelden.

Weitere Informationen

Es geht wieder los -

und wird größer als je zuvor! Im Reformationssommer machen wir Ihnen die Entscheidung schwer. Denn im Jahr 2017 ist Kirchentag nicht nur in Berlin. Zeitgleich laden sechs Kirchentage auf dem Weg in Mitteldeutschland Musikerinnen und Künstler, Diskussionswütige und Kreative, Matrosen und Kneipengängerinnen ein. Bringen Sie sich mit Ihren Ideen und Beiträgen in das Programm ein!

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Glückauf und Halleluja

... auf dem Weg zum 37. Evangelischen Kirchentag in Dortmund 2019

Mit „Glückauf und Halleluja“ macht sich der Landesausschuss Westfalen des Kirchentags auf den Weg zum 37. Evangelischen Kirchentag, der vom 19.-23. Juni 2019 in Dortmund stattfinden wird.
Der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund Ullrich Sierau und der Superintendent des Kirchenkreises Dortmund Ulf Schlüter verdeutlichten auf der Tagung des Landesausschusses, dass der Kirchentag in Dortmund dann gelingt, wenn er die Menschen der Stadt offen zur Mitwirkung einlädt und auf sie zugeht. Themen wie Integration, interreligiöser Dialog, Wissenschaft und Theologie, Evangelisch Sein heute, bürgerschaftliches Engagement z. B. gegen Rechtsextremismus, lebenswerte Stadt, Gestaltung des Strukturwandels aber auch Fußball könnten aus ihrer Sicht den Kirchentag in Dortmund prägen.

Dr. Ellen Ueberschär, Generalsekretärin des Evangelischen Kirchentages und der theologische Vizepräsident der Ev. Kirche von Westfalen Albert Henz erhoffen sich für Dortmund und Westfalen eine nachhaltige und langfristige Wirkung des Kirchentages. Sie stellten die nächsten Schritte auf dem Weg nach Dortmund dar. So werden zu Beginn des Jahres 2017 verschiedene Gremien die Arbeit aufnehmen. Im Herbst 2017 wird die Geschäftsstelle des Kirchentages von Berlin nach Dortmund umziehen.

Manfred W. Schwarz, der Vorsitzende des Landesausschuss Westfalen, erinnerte daran, dass die Kirchentage 1963 und 1991 sehr prägend für Dortmund und das Ruhrgebiet waren. Er versicherte, dass der Landesausschuss Westfalen sich sehr engagiert dafür einbringen wird, dass es 2019 ein ebenso erfolgreicher Kirchentag wird. Bereits auf dem 36. Kirchentag in Berlin und Wittenberg, 24.-28. Mai 2017, wird mit verschiedenen Aktivitäten zum Kirchentag in Dortmund eingeladen. Mit „Glückauf und Halleluja“ möchte der Landesausschuss viele Menschen in Dortmund und Westfalen für den Kirchentag begeistern und gemeinsam mit vielen anderen die Arbeit angehen.

Kirchentag in Dortmund 2019 über Fronleichnam

Der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag wird vom
19. bis 23. Juni 2019 in Dortmund zu Gast sein

Das hat das Präsidium des Kirchentages in Berlin beschlossen. Damit findet erneut ein Deutscher Evangelischer Kirchentag an einem Fronleichnamswochenende statt. Zuletzt war dies in Stuttgart 2015 der Fall.

Im vergangenen Oktober hatte der Kirchentag die Einladung der Evangelischen Landeskirche von Westfalen, der Stadt Dortmund und des Landes Nordrhein-Westfalen angenommen. Nach 1963 und dem Ruhrgebiets-Kirchentag 1991 wird das Christentreffen zum dritten Mal in Dortmund und in der Westfälischen Landeskirche zu Gast sein. Designierter Präsident des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages ist Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier.

Das sind die Themen des Berliner Kirchentags

Migration und Religiöse Pluralität im FokusFlucht und Migration, Zusammenhalt in Deutschland und Europa sowie religiöse Pluralität und Reformation werden große thematische Schwerpunkte beim 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag im nächsten Jahr in Berlin und Wittenberg bilden. Präsidialversammlung und Präsidium des Kirchentages verabschiedeten Anfang März rund 50 Projekte und Themen, die ab Sommer von ehrenamtlichen Programmgremien geplant werden.
Entwickelt werden sollen unter anderem Podienreihen zu Friedenspolitik und internationaler Ordnung und zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen. Auch zu „Ökumene und Reformation“, zur „Theologie der Teilhabe“ und zu „Menschenbildern“ sind Veranstaltungen vorgesehen. Drei Liturgische Tage, bei denen thematisches Programm mit geistlichen Inhalten und künstlerischen Ideen verknüpft wird, werden zu den Themen „Großstadt“, „Beten“ und „Flucht und Heimat“ geplant. Auch eine Abendreihe „Flirten“ soll es geben.
Zentren, in denen drei Tage lang durchgängig Programm veranstaltet wird, werden unter anderem zu „Flucht, Migration, Integration“, „Muslime und Christen“ sowie „Kirche der Zukunft“ vorbereitet. Das Zentrum „Kirche der Zukunft“ wird als regionales Projekt vornehmlich von der gastgebenden Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) verantwortet. Die Lage der Gastgeberstadt Berlin schlägt sich unter anderem in einem „Zentrum Mittel- und Osteuropa“ und einer Podienreihe „Polen und Deutschland“ nieder, die in Potsdam stattfinden wird.
Generalsekretärin Ellen Ueberschär: „Diese Themenauswahl zeigt, dass der Kirchentag sich auch im 500. Jahr der Reformation nicht mit der Rückbesinnung auf Vergangenes begnügt, sondern die brennenden Themen der Zeit direkt angeht, diskutiert und mit Substanz füllt.“
Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au: „Für mich bedeuten die thematischen Schwerpunkte nicht zuletzt, dass wir uns auf einen Kirchentag freuen können, der vom Dialog mit anderen Menschen geprägt ist, egal woher sie kommen und was sie glauben. Das passt auch ganz hervorragend zu unserer Losung ‚Du siehst mich‘.“
Zu den genannten Schwerpunkten kommen zahlreiche weitere Zentren, Reihen und Programmtage zu Themen, mit denen sich Kirchentage seit vielen Jahren auseinandersetzen. Dazu gehören Bibel und Gottesdienst, Barrierefreiheit und Genderfragen, Klimaschutz, Zielgruppenangebote für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen sowie ein vielfältiges Kulturprogramm.

Konferenz der Landesausschüsse wählt neue Führungsspitze

Enrico Triebel ist neuer Vorsitzender der Konferenz der Landesausschüsse (KdL) des Deutschen Evangelischen Kirchentages.

Das Gremium, das für die christliche Laienbewegung in der ganzen Bundesrepublik den Kontakt in die Gemeinden hält, wählte den Potsdamer Anwalt und Kopf des Landesausschusses Berlin-Brandenburg am Freitag in Fulda einstimmig an seine Spitze.
In den Vorstand der KdL wurden außerdem Stephan Burghardt (Landesausschuss Württemberg) und Joachim Lau (Landesausschuss Hannover) gewählt. Petra Detken (Landesausschuss Bremen) wurde für eine weitere Amtszeit bestätigt. Alle gewählten erhalten ihr Mandat auf sechs Jahre. Der Vorsitzende der KdL und seine Stellvertreterin sind automatisch Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages.
Generalsekretärin Ellen Ueberschär verabschiedete Triebels Vorgänger Manfred Schwarz, der das Amt des Vorsitzenden im Frühjahr 2010 übernommen hatte: "Wir danken Manfred Schwarz für sein andauerndes ehrenamtliches Engagement. Von seinen Anfängen im Pressezentrum in den 1960er Jahren, über die langjährige Mitarbeit in der Projektleitung zum Markt der Möglichkeiten bis zu seiner Arbeit für den Landesausschuss Westfalen und die KdL ist er dem Kirchentag immer ein treuer Verbündeter, ein humorvoller und aktiver Begleiter, ein Motor der Ehrenamtlichkeit gewesen."

Der Kirchentag hat insgesamt 19 Landesausschüsse. Sie sind für die Vor- und Nachbereitung der Kirchentage mitverantwortlich und fördern die Verbindung zwischen dem Kirchentagsbüro und den Landeskirchen und Verbänden vor Ort. Die Konferenz der Landesausschüsse koordiniert die Landesausschüsse untereinander und nimmt gemeinsame Aufgaben wahr.

Weitere Informationen

Über Berlin 2017 nach Dortmund 2019

Kirchenkreis Dortmund und Landesausschuss Westfalen wollen auf dem Weg zum Kirchentag in Dortmund eng zusammenarbeiten

Der Kirchentag 2019 in Dortmund scheint noch weit weg zu sein, doch die Arbeit beginnt bereits jetzt. Ulf Schlüter, Superintendent des Kirchenkreises Dortmund, Manfred Schwarz, Vorsitzender des Landesausschuss, und Katja Breyer, Geschäftsführerin des Landesausschuss, tauschten sich am 5. November 2015 über erste Ideen und Planungen sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus. Der Kirchentagssonntag 2017 soll in Dortmund mit einem großen Gottesdienst gefeiert und so die Dortmunderinnen und Dortmunder auf das Ereignis in ihrer Stadt eingestimmt werden. Zudem wird angestrebt, das möglichst viele Engagierte aus Dortmund bereits beim Kirchentag in Berlin aktiv mitwirken, damit sie wertvolle Erfahrungen für den Kirchentag in Dortmund sammeln. Des Weiteren wurde verabredet, dass alle Kirchentagsinteressierten in Dortmund regelmäßig über den Stand der Planungen informiert werden.

"Du siehst mich" (1. Mose 16,13)

Losung für den Kirchentag 2017 in Berlin und Wittenberg in Humboldt-Box vorgestellt

Berlin, 12. Oktober 2015. Der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag vom 24. bis 28. Mai 2017 steht unter der Losung „Du siehst mich“. Das hat am Wochenende das Kirchentagspräsidium in Fulda beschlossen.
Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au schrieb das Wort aus dem 1. Buch Mose am Montag in Berlin auf eine Staffelei und präsentierte sie gemeinsam mit der Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages Ellen Ueberschär und dem Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz Markus Dröge.
Die Losung ist Überschrift für alle Vorbereitungen zum Kirchentag in Berlin und für sechs „Kirchentage auf dem Weg“ in Leipzig, Magdeburg, Erfurt, Jena/Weimar, Dessau-Roßlau und Halle/Eisleben, die anlässlich des Reformationsjubiläums stattfinden. Sie wird außerdem den großen Festgottesdienst begleiten, zu dem am 28. Mai 2017 mehr als 200.000 Menschen in Wittenberg erwartet werden. mehr ...

Kirchentag 2019 in Dortmund

Präsidium nimmt Einladung an – Steinmeier designierter Präsident

Fulda, 10. Oktober 2015. Der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag wird 2019 in Dortmund stattfinden. Das Präsidium des Kirchentages nahm in seiner Sitzung am späten Freitagabend die Einladung der Evangelischen Landeskirche von Westfalen, der Stadt Dortmund und des Landes Nordrhein-Westfalen an. mehr ...

Kirchentag 2019 in Dortmund

Präses Annette Kurschus, Evangelische Kirche von Westfalen,
zur Entscheidung der Stadt Dortmund, den Kirchentag 2019 zu unterstützen:


Nun ist der Weg frei für einen Kirchentag 2019 in Dortmund. Ich bin froh über diese kluge und weitsichtige Entscheidung. Kirchentage kosten Geld, keine Frage. Aber sie sind auch ein Gewinn – nicht nur für das Image einer Stadt und für die regionale Wirtschaft. Evangelische Kirchentage eröffnen Freiräume des Glaubens und Denkens, des Zweifelns, Streitens und Hoffens – über Themen und Fragen, die alle betreffen. Ich bin dankbar, dass Politik und Öffentlichkeit, Stadtverwaltungen und Steuerzahler, Christen und andere dies anerkennen. Sie sind es wert – uns allen. Ich freue mich auf dieses Ereignis in der westfälischen Metropole. Wir werden gute Gastgeber sein.

Staffelstabübergabe

Katja Breyer löst Ursula Riekenbrauck als Geschäftsführerin ab. (Foto: Landesausschuss Westfalen/EKvW)

Neue Geschäftsführerin des Landesausschusses Westfalen des Deutschen Evangelischen Kirchentags

SCHWERTE/WESTFALEN - Katja Breyer ist die neue Geschäftsführerin des Landesausschusses Westfalen des Deutschen Evangelischen Kirchentags. Sie übernahm am 30. Juni 2015 die Arbeit von Ursula Riekenbrauck, die 10 Jahre lang die Arbeit des Landesausschusses als Geschäftsführerin und viele Kirchentage maßgeblich mitgestaltet hat.

Der Landesauschuss wird jetzt den Kirchentag 2017 in Berlin und Wittenberg mit vorbereiten. Dabei kann Katja Breyer ihre Erfahrungen von vielen Projektleitungen beim Kirchentag und ihrer Mitarbeit in der Präsidialversammlung einbringen. Sie ist Referentin für Entwicklungspolitik und Brot für die Welt im Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe).

 

 

Ab sofort für Berlin und Wittenberg anmelden

Jetzt können Sie sich für den 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin und Wittenberg anmelden. Am einfachsten geht das direkt auf unserer Webseite - hier können Sie so viele Personen anmelden, wie Sie möchten.
https://www.kirchentag.de

Reformationssommer 2017

Alles was Sie wissen sollen!

Die Broschüre "Reformations-
sommer 2017"  bietet Informationen zum 36. DEKT Berlin-Wittenberg, den Kirchentagen auf dem Weg, dem Festwochenende in Wittenberg, der Weltausstellung "Tore der Freiheit", dem Konficamp in Wittenberg. Hier ansehen bzw. kostenlos bestellen:
https://r2017.org/bestellung/

Handbuch der Landesausschüsse

Die Konferenz der Landesaus-schüsse des DEKT, hier versammeln sich die Vorsitzenden und Geschäftsführenden aus allen Landesausschüssen der EKD, hat ein Handbuch herausgegeben. Dort werden kurz und knapp beschrieben: Die Struktur des Kirchentages, die Gremien, rechtliche Fragen, Veranstal-tungsfragen u.v.m.

Das Handbuch finden Sie hier als Download.

 
 
 
 
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